Bilanzen lesen lernen – ohne Fachchinesisch
Jahresabschlüsse müssen nicht kompliziert sein. Wir zeigen dir, wie du Zahlen in echte Erkenntnisse verwandelst. Keine trockene Theorie – sondern Methoden, die du direkt anwenden kannst.
Mehr über unseren Ansatz
Wie funktioniert Bilanzanalyse wirklich?
Die meisten Leute denken, Bilanzanalyse ist nur was für Buchhalter. Stimmt nicht. Mit den richtigen Werkzeugen kannst du selbst komplexe Unternehmenszahlen durchschauen.
Unsere praktische Herangehensweise
Wir beginnen nicht mit Theorie. Stattdessen schauen wir uns echte Bilanzen an – von mittelständischen Betrieben bis zu größeren Konzernen. Du lernst, worauf es wirklich ankommt: Liquidität einschätzen, Rentabilität verstehen, Entwicklungen erkennen.
Und das Beste? Du brauchst keine Vorkenntnisse. Wir starten dort, wo du stehst.
- Horizontale Analyse: Wie hat sich das Unternehmen über Zeit entwickelt?
- Vertikale Analyse: Wo steckt das Geld wirklich?
- Kennzahlenvergleich: Was sagen Branchendaten aus?
- Cashflow-Betrachtung: Wo fließt das Geld hin?
- Risikobewertung: Welche Warnsignale gibt es?
Was du konkret lernst
Theorie ist schön – aber was bringt's im Alltag? Hier sind drei Bereiche, die du nach unserem Kurs beherrschst.
Liquidität bewerten
Kann ein Unternehmen seine Rechnungen bezahlen? Klingt simpel – aber viele übersehen die Details. Du lernst, Working Capital richtig zu interpretieren und Zahlungsengpässe frühzeitig zu erkennen.
Rentabilität durchleuchten
Hoher Umsatz bedeutet nicht automatisch Gewinn. Du erfährst, wie man Margen analysiert, Kostenstrukturen versteht und echte Profitabilität von Scheingewinnen unterscheidet.
Entwicklungen erkennen
Zahlen aus einem Jahr sind nur eine Momentaufnahme. Wir zeigen dir, wie man Trends erkennt, Muster entdeckt und fundierte Einschätzungen über die Zukunft trifft.
Wichtige Kennzahlen im Überblick
Diese Kennzahlen solltest du kennen. Sie helfen dir, die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens schnell einzuschätzen.
| Kennzahl | Was sie aussagt | Interpretation |
|---|---|---|
| Eigenkapitalquote | Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital | Über 30% gilt als solide, unter 20% kann riskant sein |
| Current Ratio | Kurzfristige Vermögenswerte zu kurzfristigen Verbindlichkeiten | Idealwert zwischen 1,5 und 2,0 |
| Umsatzrendite | Gewinn im Verhältnis zum Umsatz | Stark branchenabhängig – Vergleich wichtig |
| Verschuldungsgrad | Fremdkapital im Verhältnis zum Eigenkapital | Unter 2,0 gilt als gesund, darüber kritisch |
| ROI (Return on Investment) | Rendite des eingesetzten Kapitals | Je höher, desto besser – Richtwert 10% oder mehr |
Dein Lernweg zur Bilanzanalyse
Unser nächster Durchgang startet im Juli 2026. So ist der Ablauf strukturiert – flexibel, aber mit klaren Meilensteinen.
Grundlagen schaffen
Woche 1–3Wir klären die Basics: Wie ist eine Bilanz aufgebaut? Was steht in der GuV? Welche Posten sind wichtig? Du bekommst ein solides Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
Kennzahlen verstehen
Woche 4–6Jetzt wird's praktisch. Du lernst die wichtigsten Finanzkennzahlen kennen – und vor allem, was sie bedeuten. Nicht nur Formeln auswendig lernen, sondern echtes Verständnis entwickeln.
Echte Fälle analysieren
Woche 7–10Hier arbeitest du mit realen Geschäftsberichten. Du siehst, wie unterschiedlich Unternehmen sein können – und lernst, die richtigen Fragen zu stellen.
Eigene Analysen erstellen
Woche 11–12Am Ende bist du in der Lage, selbstständig eine fundierte Bilanzanalyse durchzuführen. Du wählst ein Unternehmen, analysierst die Zahlen und präsentierst deine Erkenntnisse.